Die Schwangerschaft stellt den mütterlichen Organismus vor außergewöhnliche metabolische und kardiovaskuläre Anpassungen. Kommt es zu Störungen dieser Anpassungsprozesse, können schwerwiegende Schwangerschaftskomplikationen wie Präeklampsie entstehen, die sowohl die Gesundheit der Mutter als auch die Entwicklung des Kindes beeinträchtigen.
Unsere Forschungsgruppe untersucht, wie Stoffwechsel, Plazenta und Gefäßsystem miteinander interagieren und welche Rolle diese Wechselwirkungen bei Schwangerschaftserkrankungen spielen. Unser Ziel ist es, krankheitsrelevante Signalwege zu identifizieren und daraus neue diagnostische und therapeutische Ansätze abzuleiten.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt momentan auf der Präeklampsie, einer der häufigsten Ursachen für maternale und perinatale Morbidität weltweit. Durch die Kombination klinischer Kohorten, moderner molekularer Analysen und humanbasierter Modellsysteme wollen wir die biologischen Mechanismen dieser Erkrankung besser verstehen und neue Therapieoptionen entwickeln.